Ravensburger Schwarze Veri Zunft
Ölschwang Papierkrattler

Ölschwang Papierkrattler

Der Papiermacher mit dem gewissen "Krattel"

Die ersten Papiermühlen auf deutschem Boden standen in Nürnberg und Ravensburg. Nachforschungen anhand der in Ravensburg verwendeten Wasserzeichen ergaben, dass die erste Papiermühle in Ravensburg bereits 1392, spätestens jedoch Anfang 1393 ihren Betrieb aufgenommen hat.

Wie auf dem Lageplan der Papiermühlen zu Ravensburg dokumentiert, gab es in Ravensburg insgesamt sechs Papiermühlen. Sie lagen auf dem Gebiet zwischen dem Obertor und dem heutigen Ortsteil Knollengraben. Drei Papiermühlen standen in Schornreute und drei im Ölschwang.

Bereits 1833 stellte die erste Papiermühle ihren Betrieb ein. Die unterste Papiermühle im Ölschwang (Unterer Hammer) war die erste Papiermühle in Ravensburg und wurde als letzte im Jahr 1876 geschlossen.

Um Weihnachten 1968: Hans Mayer (Kasperle-Mayer) und Ehrenzunftmeister Otto Lutz trafen sich wie schon so oft in den vorangegangenen Monaten in der Sache „Alte Ravensburger Fasnet“. Die Familie Mayer wohnte damals in der Holbeinstraße, nahe der ehemaligen Papiermühlen. Dieser Ravensburger Ortsteil wird Ölschwang genannt.