Ravensburger Schwarze Veri Zunft

Aktuelles

Sommer-Newsletter - Informationen aus dem Zunftrat

Liebe Mitglieder,
Liebe Freunde der Zunft,

kurz vor Beginn der Sommerferien möchten wir Euch noch mit Informationen versorgen.

In ein paar Tagen findet am Landgericht Ravensburg, die Verhandlung zur Klage gegen die Zunft in Bezug auf die beiden Vereinsausschlüsse, sowie um Klärung von Kleinbeträgen/Spendengelder statt. Dieses Thema beschäftigt die Zunft und Ihre Mitglieder immer noch- so auch uns als Vorstandschaft.

Nach der Mitgliederversammlung im April bekamen wir sehr viele positive Rückmeldungen dafür, dass wir durch die Schilderung und Erklärung der Zahlen und Fakten endlich für ein Stück mehr Klarheit, Offenheit und Transparenz sorgen konnten. Wir freuen uns, dass viele Mitglieder verstanden haben, dass eine Vorstandschaft, insbesondere der 1. Vorstand sowie auch der 2. und 3. Vorstand, die Geschäfte wie ein ordentlicher Kaufmann zu führen haben und wir auch deutlich zum Ausdruck bringen konnten, dass wir ggf. mit unserem Privatvermögen für Versäumnisse haften müssen.
Wie in der Mitgliederversammlung angekündigt, sind wir der Aufforderung des Gerichts nachgekommen und haben einem der Kläger einen außergerichtlichen Vergleich angeboten. Der Vergleich beinhaltet eine Wiederaufnahme als aktives Mitglied unter folgenden Bedingungen: Der Kläger entschuldigt sich bei den Mitgliedern für die Versäumnisse, welcher aus seiner Arbeit im Verein entstanden sind. Weiterhin sichert er zu, kein Amt mehr innerhalb der Zunft  zu übernehmen. Der Vergleich wurde von Seitens des Klägers abgelehnt. Die Vorstandschaft trat bewusst nur an einen der Kläger heran, da für uns eine Aufnahme aufgrund des bekannten Fehlverhaltens des zweiten Klägers nach wie vor im Widerspruch steht.

Wir haben dem Gericht alle Argumente, Zahlen und Fakten, sowie Protokolle zukommen lassen, damit das Gericht sich ein Bild über den Verlauf und die daraus gezogenen Konsequenzen verschaffen kann. Nach wie vor sieht die Vorstandschaft die Gründe, welche zum Vereinsausschluss geführt haben, als richtig an. Ob diese Ausschlüsse nun Bestand haben oder nicht, wird  gerichtlich entschieden.

Durch die überzogene und teilweise unsachliche Berichterstattung in den Medien, ist es bis jetzt immer noch so, dass an vielen Stellen falsch informiert wurde und Unwahrheiten weitergetragen wurden. Dies ist sicher nicht im Sinne der Zunft und kann auch nicht im Sinne der Kläger sein. Der Zunftrat distanziert sich bis heute von der Behauptung der „Unterschlagung von Vereinsgeldern!“ Diese Behauptung wurde von der Presse aufgestellt, aber nicht von der Vorstandschaft!

Wie schon in der Mitgliederversammlung angesprochen wurde, hat die Vorstandschaft in den letzten Monaten vieles geändert, beschlossen und umstrukturiert. Erste finanzielle Teilerfolge können wir verbuchen. Wir haben nach Vergleich der Kontostände Juli 2017 zu Juli 2018 aktuell ca. 27.000 EUR mehr Vereinsvermögen. Diese Zahl spricht für sich und bestärkt uns, dass die Richtung unseres Konzeptes richtig ist. Hier möchten wir uns bei allen Mitglieder bedanken, denn nur durch das WIR und ein Umdenken konnte dies bisher erreicht werden. Diese Konsolidierung der Finanzen ist wichtig und notwendig, damit das Bestehen des Vereines nicht gefährdet ist. Eine solide finanzielle Basis ist nach wie vor die Grundlage dazu. Selbstverständlich erteilen wir sehr gerne Auskunft über die aktuellen Zahlen. Solltet Ihr Fragen haben, dann wendet Euch bitte per Mail an unsere Zunftkämmerin Andrea Martin. Sie wird Euch, nach Vereinbarung, selbstverständlich jederzeit Einsicht in die Finanzen gewähren.

Wir würden uns freuen, wenn wir viele von Euch am 15. September 2018 ab 14.00 Uhr bei unserer Räubertaufe im Wernerhof treffen, wozu wir Euch auf diesem Wege recht herzlich einladen!

Mit diesem Sommer-Newsletter möchten wir uns in die „Ferien“ verabschieden. Wir wünschen Euch allen „scheene Ruata“ sowie einen erholsamen Urlaub! Achtet auf Euch und bleibt gesund und munter!

Liebe sonnige Grüße
Euer Zunftrat

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