Ravensburger Schwarze Veri Zunft

Die 1. offiziell Maskenvorstellung der Räuberbande des Schwarzen Veri

Die Geschichte hinter der Geschichte...

Nach langen Jahren der Einladungen zum Zunftmeisterempfang mit den Motiven des Weingärtler Künstlers Conrad David Arnold hat die Zunftführung für die kommende Fasnet 2016 ein neues Bild für o.g. Einladungen überlegt: Die 1. offizielle Maskenvorstellung der Räuberbande des Schwarzen Veri.

Es war im Januar 1971: Die Ravensburger Schwarze Veri Zunft e.V. rüstete sich für ihre allererste Fasnet. Die Fotolocation wurde mit Bedacht gewählt, nämlich am geschichtsträchtigen Schwedistobel bei Ravensburg-Horgenzell, einem vormaligen Unterschlupf der Räuberbande von Xaver Hohenleitner, genannt der „Schwarze Veri“. Grundlage der Masken waren die Entwürfe vom heutigen Ehrenzunftmeister Otto Lutz, die er bereits 1967 gezeichnet hatte.

Im Bildvordergrund kann man den Ehrenzunftmeister Otto Lutz im Häs des Schwarzen Veri (2. von links) erkennen. Weiterhin kann man (von links) die Narrenfiguren des „Baste“ (Sebastian Kellermann), die „Dreckete Mutter“ (Katharina Gebhard aus Wassers), das „Bometshauser Schneiderle“ (Christian Maucher), den „Drecketen Bläse“ (Blasius Gebhard, ebenfalls aus Wassers) und „Urle“ (Ulrich Hohenleitner, den Bruder des Schwarzen Veri) erspähen. Einige dieser Masken wurden zum Teil erst vor wenigen Jahren wieder reaktiviert, also nachgeschnitzt und gehören heute wieder zum festen Bestandteil der Räuber.